Himmelblaue Seifenträume

Donnerstag, 27. April 2017

268 und 269_ Sonnenwind


Hallo Ihr Lieben...
  1. Ich habe einen Auftrag bekommen, Hochzeitsseifen zu machen!!!
  2. Es wurde mal wieder Zeit, dass mir ein Parfümöl einen Strich durch die Rechnung macht. Die Nr. 268 wurde somit geopfert und wird vermutlich als Einleger in einer anderen Seife enden...
  3. Auch die Nr. 269 kommt als Prototyp definitiv nicht in Frage... Aber wenigstens hab ich zwei Formen befüllt, die mir ganz gut gefallen:

meine neue Sonnenwindform...


...und eine meiner Lieblingseinzelformen, mit der ich den 2 gescheiterten Versuchen ein bisschen hinterher weine.

Am besten, Ihr kommt gleich mit zum nächsten Post!


Formenbau

Hallo Ihr Lieben,
auch mich hat das Etsuko-Watanabe-Swirl-Fieber gepackt und da Sidbabe im Seifentreff die Idee hatte, eine runde Silikonform selbst zu gießen, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ich besitze zwar zwei Plexiglaszylinder für runde Seifen aber um dieses Muster herauszubekommen, sind meine Zylinder zu hoch.

Mein Material:
  • 1 leere Cappuccino-Dose
  • 1 Plastedose, die im Durchmesser kleiner als die Cappuccino-Dose ist
  • ca. 150 g 2-Komponenten-Silikon (z. B. von TROLLFACTORY TFC Silikon Kautschuk Typ 1)
  • 1 gezahntes  Messer oder eine kleine Säge
  • Etwas Stärkepulver oder Talkum

  1.   Die Cappu.-Dose in der Mitte möglichst schön gerade quer durchschneiden. Den Boden mit etwas 1:1 gemischten Silikon ausgießen,  waagerecht hinstellen und abbinden lassen.
  2.  Die Plastedose mittig auf den fest gewordenen Boden in die Cappu.-Dose stellen und seitlich mit Silikon auffüllen. Gegebenenfalls muss die Plastedose beschwert werden, z. B. mit einer Wasserflasche, damit sie nicht nach oben schwimmt.
  3.  Nach dem Abbinden des Silikons muss die Cappu.-Dose entfernt werden. Das geht meist nur, indem sie ringsherum in Stückchen abgepellt wird. Die Plastedose lässt sich leichter aus dem Silikon holen und geht auch nicht kaputt, so dass sie hinterher weiter verwendet werden kann.
  4. Den oberen Rand der Silikonform mit einer scharfen Schere etwas begradigen, die Form außen mit etwas Talkum abpudern, damit sie sich nicht so klebrig anfühlt und leicht in die andere Hälfte der Cappu.-Dose gleitet. So hat die Form ringsum einen stabilen Halt und von unten hält der Deckel dagegen.

- fertig! -


 


Warum ich die obere Hälfte der Cappu-Dose mit dem abnehmbaren Deckel aufgehoben habe wird klar, wenn die Seife ausgeformt werden soll. Da beide Enden der Dosenhälfte offen sind, kann ich die Form leicht aus dem Rohr herausschieben und die Seife ausformen. Wenn man noch einen zweiten Deckel  für die Dose hat, kann er nach dem Einfüllen des Leims obenauf gedrückt werden und somit Sodaasche vermeiden.

Viel Spaß beim Nachbauen!
Und Danke liebe Tina, dass ich Deine Idee hier posten darf!

Montag, 17. April 2017

267_Lucien

Hallo Ihr Lieben, im Fernsehen läuft grad "Belle & Sebastian", was hab ich das als Kind gern gesehen!
Jedenfalls war mir nach einem französischen Namen für meine Nr. 267. Abgeleitet von transluzent fiel mir Lucien ein.  Der Name kommt aus dem Lateinischen - abgeleitet von dem Wort Lux, was Licht bedeutet. Ich denke, das passt ganz gut.
Sie besteht aus Kokosnußöl, Schmalz, Sonnenblumenöl, Distelöl, Shea Butter und Zucker. Kein Salz und kein Kaolin, denn sie sollte leicht durchscheinend werden und das ist sie auch. Lucien duftet nach den PÖ Marrakech und Lagon frisch und etwas nach Menthol. Da mir dieser Duft etwas fade erschien, hab ich in einem Anfall von geistiger Umnachtung mit dem PÖ Bonne Nuit nachgeholfen, ohne daran zu denken, dass das ja andickt. Dem Duft hat es leider nicht geholfen und ich konnte gerade so noch etwas swirlen, wenn auch nicht so fein, wie geplant. Das Topping ließ sich dann allerdings nicht mehr so schön gestalten. Aber sonst kann sie sich doch sehen lassen...